Schwefel stammt aus Erz und Brennstoff koks in der Stahlherstellung. Es ist ein schädliches Element in Stahl. Schwefel besteht in Stahl in Form von Eisensulfid (FeS). FeS- und Fe-Verbindungen bilden niedrige Schmelzpunktverbindungen (985°C). Die Warmarbeitstemperatur von Stahl liegt in der Regel über 1150 bis 1200°C, so dass bei heißer Stahlbearbeitung das Werkstück durch vorzeitiges Schmelzen von FeS-Verbindungen bricht. Dieses Phänomen wird als "heiße Sprödigkeit" bezeichnet.
Die Duktilität und Zähigkeit des Stahls wird reduziert und Risse beim Schmieden und Walzen entstehen. Schwefel ist auch schädlich für die Schweißbarkeit und reduziert die Korrosionsbeständigkeit. Hochwertiger Stahl: S< 0.02%~0.03%;="" high="" quality="" steel:="" s="">< 0.03%~0.045%;="" common="" steel:="" s=""><>
Da seine Späne spröde sind und eine sehr glänzende Oberfläche erhalten können, kann es verwendet werden, um Stahlteile mit geringer Last und hoher Oberflächengüte (so genannte schnellschneidende Stahl) (z.B. Cr14) absichtlich eine kleine Menge Schwefel (= 0,2-0,4%) zu bilden.

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